In Selbsthilfegruppen tauschen sich Betroffene untereinander aus. Dabei soll in einem geschützten Rahmen, Betroffenen die Möglichkeit gegeben werden, sich über Schwierigkeiten im alltäglichen Leben auszutauschen. Dazu zählen Dinge, wie z.B. Einkaufen, Bahn fahren, der Umgang mit Familie und Freunden, Albträumen und Nähe im Allgemeinen.

 

Es soll vermittelt werden, dass man mit bestimmten Problemen und Verhaltensweisen nicht alleine ist, das Gefühl des „Andersseins“, des „nicht normal seins“ abgelöst wird von der Erkenntnis, dass vieles aufgrund der gemachten Erfahrungen doch normal, wenn vielleicht auch nicht hilfreich ist.

 

Die Kommunikation mit anderen Betroffenen eröffnet dem ein oder anderen möglicherweise neue Strategien, um mit belastenden Situationen umzugehen und das eigene Leben wieder an Qualität gewinnen zu lassen.

 

Für Manche ist es ein erster Schritt auf dem Weg in die Therapie, andere brauchen nach ihrer Therapie einen Ort wo sie sich aufgehoben fühlen und wo sie sich festigen können. Es gibt viele unterschiedliche Selbsthilfegruppen und wir möchten euch hier nun ein bisschen was vorstellen.